Am 17. Oktober 2021 um 20.15 Uhr im Ersten

Kommissariatsleiter Schnabel zeigt sich im Tatort "Unsichtbar" von seiner gefühlvollen Seite

Harte Schale, weicher Kern: Martin Brambach zeigt sich als Kommissariatsleiter Schnabel im Dresdner Tatort „Unsichtbar“ von seiner gefühlvollen Seite

Eine junge Cafébesitzerin ist am Ende – Anna Schneider wird von einem anonymen Stalker verfolgt. Nach toten Ratten im Café und zahlreichen anonymen Anrufen plagen sie nun auch unerträgliche Schmerzen. Der nächste anonyme Anruf ist zu viel: Die junge Frau läuft außer sich auf die Straße – und stirbt. In der Rechtsmedizin sieht alles nach einem plötzlichen Herzstillstand ohne verbrecherischen Hintergrund aus. Doch die Ermittlerinnen Gorniak und Winkler sind skeptisch. Dass die 29-Jährige, ansonsten völlig gesunde Frau, einfach so verstorben sein soll, können sie nicht glauben. Sie erfahren, woran Anna Schneider vor ihrem Tod litt.

Auch Kommissarin Karin Gorniak leidet seit kurzem an unerklärlichen Schmerzen – und sie erhält nun seltsame Nachrichten eines Unbekannten. Karin vertraut sich ihrer Kollegin Leonie Winkler an – beide überzeugen ihren Chef Schnabel davon, die Mordermittlungen weiterzuführen.

Kommissariatsleiter Schnabel glaubt nicht daran, dass Anna Schneider umgebracht wurde. Karin Gorniak will sich ihrem Vorgesetzten lange nicht anvertrauen, doch als sie Schnabel von ihrem Leiden erzählt, taut er auf und zeigt sich von einer überaus mitfühlenden Seite: „Schnabel hat ein eher ambivalentes Verhältnis zu seinen Mitarbeiterinnen. Er ist nicht unbedingt glücklich, mit zwei (auch noch jungen) Frauen zusammen arbeiten zu müssen, aber er würde sein Leben für sie geben, wenn es drauf ankommt! Nur einen weichen Kern hat Schnabel deswegen noch lange nicht (eher einen sauren)“, so Brambach.