„Neues aus der Medizin“: künstliche Bandscheibe – moderne Hilfe für natürliche Beweglichkeit

Qualvolle Schmerzen, Lähmungserscheinungen und Taubheitsgefühl: Menschen mit Bandscheibenerkrankungen verlieren nicht nur an Beweglichkeit sondern sind massiv und dauerhaft eingeschränkt. Dies kann ohne entsprechende Operation bis zur Berufsunfähigkeit führen. Doch fürchten Viele den Eingriff.

Im Studio spricht Moderator Klaus Wiesinger mit dem Experten der Sendung Privatdozent Dr. Dr. Matthias Honl (Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie aus Düsseldorf) über verschiedene Therapiemöglichkeiten und erklärt anhand einer 3-D Animation den Aufbau der Wirbelsäule und die Funktion der künstlichen Bandscheibe. Zudem begleitet „Neues aus der Medizin“ Patienten bei der Operationsvorbereitung und berichtet über ihre Erfahrungen mit der künstlichen Bandscheibe.

Bandscheibenerkrankungen und –verschleiß können jeden treffen. Circa 80.000 Operationen werden pro Jahr in Deutschland durchgeführt. Der Druck des eigenen Körpers auf Nerven und Rückenmark verursacht dabei Schmerzen, die in den gesamten Körper ausstrahlen. Helfen konservative und minimalinvasive Behandlungsmethoden wie Gymnastik oder Akkupunktur nicht weiter, so muss operativ gegen das Leiden angegangen werden. Bisher wurden diese meist durch die sogenannte Versteifung (Spondylodese) beseitigt: Der Verlust von Beweglichkeit und Flexibilität der behandelten Segmente war so jedoch besiegelt. Dank der künstlichen Bandscheibe können Patienten den vollen Umfang an Beweglichkeit zurück erlangen - und sind dabei zumeist direkt nach der Operation schmerzfrei.

„Neues aus der Medizin“ – am Sonntag, 19. Dezember um 17.30 Uhr bei Das Vierte oder jederzeit im Internet unter www.neuesausdermedizin.de. Die Themen der nächsten Sendungen können die Zuschauer dort per Voting mitbestimmen.